Erkenne, was in dir wirkt.

Führe, was vor dir liegt.

Ich glaube nicht, dass gute Führung mit Methoden beginnt. Sie beginnt dort, wo Menschen bereit sind, sich selbst zu begegnen.

Denn wir führen andere immer auch mit dem, was in uns wirkt: mit unseren Erfahrungen, unseren Überzeugungen, unseren Ängsten, unseren Erwartungen.

Wer diese Dynamik nicht erkennt, verliert leicht den Kontakt zu sich selbst - und irgendwann auch Klarheit im Handeln.

Genau deshalb begleite ich Menschen dabei, zu erkennen, was in ihnen wirkt.

Damit Sie Verantwortung übernehmen und halten können, ohne sich selbst darin zu verlieren.

Denn erst dann können wir bewusst führen, was vor uns liegt.

Warum ich diese Arbeit mache

Es gibt einen Moment, der mich bis heute bewegt. Nicht dann, wenn jemand die perfekte Antwort findet.

Sondern dann, wenn Menschen wieder bei sich ankommen.

Wenn ein Mensch innehält. Wenn Zusammenhänge sichtbar werden. Wenn aus Reaktion wieder Entscheidung wird. Wenn aus Überforderung Orientierung entsteht.

Wenn jemand aufhört, sich in Erwartungen, Konflikten oder Verantwortung zu verlieren - und beginnt, sich selbst wieder wahrzunehmen.

Genau deshalb begleite ich Menschen.

Nicht, um Antworten vorzugeben oder Menschen zu optimieren.

Sondern damit Menschen sich selbst nicht verlieren. Denn wer sich selbst verliert, verliert oft auch den Zugang zu seiner Klarheit, zu seiner professionellen Haltung und zu den Menschen, für die er Verantwortung trägt.

Führung bedeutet für mich in erster Linie, Beziehungen zu gestalten.

Was mich geprägt hat

Viele Jahre habe ich Menschen in der Kinder- und Jugendhilfe begleitet.

Dort habe ich täglich erlebt, wie sehr Beziehungen unser Handeln beeinflussen.

Ich habe erlebt, wie engagierte Fachkräfte an ihre Grenzen geraten. Wie Führung Orientierung geben kann. Aber ich habe auch erlebt, wie Menschen sich unter dem Druck von Verantwortung, Konflikten und emotionalen Dynamiken nach und nach selbst verlieren.

Nicht, weil sie ihre Arbeit nicht ernst nehmen.

Sondern gerade, weil sie sie ernst nehmen.

Weil sie funktionieren.

Weil sie tragen.

Weil sie für andere da sind.

Bis sie den Kontakt zu sich selbst verlieren.

Diese Erfahrungen haben meine Arbeit geprägt. Sie haben mir gezeigt:

Nicht fehlendes Wissen ist meistens das Problem. Sondern unerkannte Dynamiken - im Außen und in uns selbst.

Denn erst wenn wir erkennen, was in uns wirkt, können wir bewusst führen, was vor uns liegt - ohne uns dabei selbst zu verlieren.

Daraus entstand meine Haltung

Ich glaube, dass wir unser Handeln erst verändern können, wenn wir verstehen, was in uns wirkt.

Denn niemand verliert sich von heute auf morgen selbst.

Wir verlieren uns schrittweise - in Erwartungen, in Verantwortung, im Funktionieren, in Konflikten, oder in den Geschichten und Herausforderungen anderer.

Deshalb arbeite ich nicht gegen Menschen.

Nicht gegen Gefühle. Nicht gegen Konflikte. Ich arbeite mit dem, was bereits da ist.

Denn alles, was wirkt, kann verstanden werden. Und was verstanden wird, kann bewusst gestaltet werden.

So entsteht wieder Verbindung zu sich selbst - und Klarheit für das, was vor einem liegt.

Erkenntnis schafft Handlungsspielraum

Wofür ich stehe

Klarheit statt schneller Lösungen. Nicht jede Herausforderung braucht sofort eine Antwort. Oft braucht sie zunächst einen Moment des Innehaltens. Denn Verständnis schafft Orientierung. Und Orientierung macht professionelles Handeln wieder möglich.


Verantwortung statt Selbstverlust. Verantwortung zu übernehmen bedeutet nicht, sich selbst aufzugeben. Ich begleite Menschen dabei, für andere da zu sein, ohne den Kontakt zu sich selbst zu verlieren. Denn nur wer mit sich selbst verbunden bleibt, kann auch anderen Orientierung geben.


Menschlichkeit statt Perfektion. Professionell zu handeln bedeutet nicht, fehlerfrei zu sein. Es bedeutet, auch unter Druck präsent, klar und verantwortungsvoll zu bleiben. Menschlichkeit und Professionalität schließen sich nicht aus. Sie brauchen einander.

Verstehen statt Verurteilen. Hinter jedem Verhalten wirkt eine Geschichte. Hinter jedem Konflikt stehen Dynamiken. Ich glaube nicht daran, dass es sinnvoll ist, Menschen vorschnell zu bewerten. Ich glaube daran, Zusammenhänge sichtbar zu machen. Denn was verstanden wird, kann bewusst gestaltet werden.



Bewusstheit statt Automatismen. Wir handeln oft schneller, als wir verstehen, was uns bewegt. Erst wenn wir erkennen, was in uns wirkt, entsteht die Freiheit, bewusst zu entscheiden - statt nur zu reagieren.

Haltung statt Methode. Methoden sind hilfreich. Aber sie ersetzen keine innere Haltung. Deshalb beginnt Veränderung für mich nicht bei Werkzeugen. Sie beginnt dort, wo Menschen erkennen, was in ihnen wirkt - und Verantwortung dafür übernehmen, wie sie führen möchten.

Lead Yourself First

Lead Yourself First ist für mich kein Unternehmensname. Es ist eine Haltung.

Wir können andere nur so gut begleiten, wie wir gelernt haben, uns selbst zu begegnen.

Selbstführung bedeutet für ich deshalb nicht, perfekt zu funktionieren.

Sie bedeutet, zu erkennen, was in uns wirkt. Eigene Muster wahrzunehmen. Emotionen zu verstehen. Und bewusst zu entscheiden, wie wir handeln möchten.

Nicht als Gefangener unserer Muster.

Sondern als Gestalter unseres Handelns.

Denn wer sich selbst nicht kennt, läuft Gefahr, sich in Verantwortung, Erwartungen oder alten Mustern zu verlieren. Selbstführung bedeutet deshalb nicht Selbstoptimierung. Sie bedeutet mit sich selbst verbunden zu bleiben.

Diese Haltung prägt jedes Coaching, jede Supervision und jede Zusammenarbeit.

Wer erkennt, was in ihm wirkt, verliert sich nicht - sondern findet selbst wieder Orientierung für das, was vor ihm liegt.

Meine Vision

Ich möchte einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen, die Verantwortung übernehmen, sich nicht selbst verlieren.

Ich wünsche mir eine Welt, in der Fachkräfte und Führungskräfte auch unter Druck mit Klarheit, Menschlichkeit und professioneller Haltung handeln können und handeln dürfen.

Eine Welt, in der Menschen ihre inneren Dynamiken erkennen, statt unbewusst von ihnen geführt zu werden.

Eine Welt, in der Fachlichkeit und Menschlichkeit keine Gegensätze sind.

In der Konflikte nicht verdrängt, sondern verstanden werden.

In der Menschen ihre inneren Dynamiken erkennen, anstatt von ihnen gesteuert zu werden.

Denn ich glaube: Wenn wir erkennen, was in uns wirkt, können wir bewusst führen, was vor uns liegt.

Nicht nur im Beruf, sondern überall dort, wo unser Handeln das Leben anderer Menschen berührt.

Denn wenn Menschen sich selbst nicht verlieren, verlieren sie auch andere nicht.

Qualifikationen

Meine fachliche Grundlage bilden langjährige praktische Erfahrungen sowie fundierte Aus- und Weiterbildungen im psychologischen und systemischen Bereich.

✓ Staatlich geprüfte Betriebswirtin

✓ Psychologin (M.Sc.)

✓ Systemische Familientherapeutin (DGSF)

✓ Coachin (Milton Erikson Institut, Innsbruck)

✓ Supervisorin i.A. (DGSv)

✓Ehemalige Führungskraft in der Kinder- und Jugendhilfe

✓ Gerichtssachverständige

✓ Langjährige Erfahrung in der Begleitung von Fach- und Führungskräften in sozialen und gesundheitlichen Arbeitsfeldern

Persönlich

Ich lebe zwischen Frankreich, Spanien und Deutschland und begleite Fach- und Führungskräfte überwiegend online.

Das Lebensmodell habe ich bewusst gewählt. Die Veränderungen, die damit verbunden waren, haben mich immer wieder herausgefordert - und mir gezeigt, wie wichtig innere Orientierung, Selbstreflexion und bewusste Entscheidungen sind.

Dieses Lebens- und Arbeitsmodell fordert mich immer wieder heraus, flexibel zu bleiben, Klarheit zu finden, Entscheidungen bewusst zu treffen und auch in Veränderungen mit mir selbst verbunden zu bleiben.

Vielleicht fasziniert mich Selbstführung deshalb so sehr.

Nicht als Methode.

Sondern als Fähigkeit, mit sich selbst verbunden zu bleiben, auch dann, wenn Verantwortung wächst, Druck entsteht oder sich das Leben verändert.

Wir können nicht verhindern, dass das Leben uns herausfordert. Aber wir können lernen, uns selbst in diesen Momenten nicht zu verlieren.

Denn Menschlichkeit ist keine Schwäche. Sie ist eine Stärke.

LERNEN WIR UNS KENNEN!

Mitgleidschaften

Logo der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching (DGS)
Logo der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) mit grüner Sprechblase und blauer Schrift
Logo des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen und Psychologen, Psycholog*in BDP.

Veränderung beginnt oft mit einem ersten Gespräch

Lernen wir uns kennen!